6b gewinnt im Tigerenten-Club

Ein glücklicher Sieg für einen guten Zweck

Alles begann mit der Planung eines Klassenausfluges. Als der Vorschlag kam zum Tigerenten-Club zu fahren, waren alle Schülerinnen und Schüler sofort Feuer und Flamme. Die Sache hatte nur einen kleinen Haken, man muss sich auf einen Platz beim Tigerenten-Club bewerben und dann darauf hoffen, dass man ausgewählt wird.

Beim Tigerenten-Club treten immer zwei Schulen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Dabei erstreckt sich das Spektrum der Aufgaben von sportlichen oder Geschicklichkeitsaufgaben bis hin zum Wissenquiz oder gar einer Gesangsperformance. Bei diesen Aufgaben werden Punkte gesammelt, die in eine „Notbremse“ für das letzte Spiel, dem Rodeo reiten, umgewandelt werden. Wer zuletzt auf der Rodeo-Tigerente sitzt gewinnt das Spiel und somit bis zu 600 Euro für einen guten Zweck. Der Lehrer oder die Lehrerin der unterlegenen Klasse nimmt dagegen ein Schaumbad.

Die Erleichterung und Vorfreude war daher riesengroß, als die Zusage kurz vor Weihnachten ins Schulhaus flatterte. Klassenintern wurden die drei „Spielkinder“ ermittelt, die die Klasse bei den Aufgaben vertreten sollten. Um die Busfahrt zu finanzieren organisierte die Klasse auch noch einen Kuchenverkauf in den Pausen, dann ging es los, nach Göppingen ins Aufnahmestudio der SWR-Produktion.

Die Friedrich-List Gemeinschaftsschule trat als Tigerenten gegen die Frösche des Hohenlohe-Gymnasiums aus Öhringen an. Im ersten Spiel „Sandturm“, legten die Tigerenten aus Mössingen direkt furios los und konnten sich so direkt die erste „Notbremse“ sichern. Mit den Notbremsen kann man im alles entscheidenden Rodeo die sich wild hin und her bewegende Tigerente kurz anhalten, damit sich der Reiter aus einer schwierigen Lage retten kann. Im zweiten Spiel, der „Lehrerpantomime“ konnten die Frösche einen Begriff mehr erraten und somit bei der Anzahl der Notbremsen ausgleichen. Auch das dritte Spiel „Froschhüpfen“, bei dem sich die Kandidaten eine Reihenfolge blinkender Felder merken und diese nachhüpfen müssen, mussten sich die Tigerenten geschlagen geben. Beim Spiel „Singstar“ konnten die Tigerenten den Rückstand bei den Notbremsen, trotz einer guten Performance nicht aufholen. Das „Wissquiz“ brachte keine Veränderung beim Spielstand. Die letzten beiden Spiele, das „Pollen sammeln“ und der „Lehrercheck“ waren daher die letzte Möglichkeit sich für das Finale eine bessere Ausgangssituation zu erarbeiten, jedoch baute das Hohenlohe-Gymnasium sogar den Vorsprung auf die Friedrich-List Gemeinschaftsschule auf 4 zu 2 aus. Mit diesem Nachteil ging es ins Finale. Dort schafften es die Tigerenten durch kluges Timing der Notbremsen und hervorragende Balancekünste der Reiterin den Rückstand aufzuholen und sich im Enddeffekt in einem Fotofinish knapp durchzusetzen. Damit hatten die Tigerenten gewonnen, die mitsamt des Pokals stolz und glücklich die Heimreise antraten, wohlwissend 600 Euro für den Offenen Kindertreff in Schwerin erspielt zu haben.

Einige Eindrücke aus der Show wurden uns freundlicher Weise vom SWR zur Verfügung gestellt (alle Bildrechte liegen bim SWR) und sind hier zu sehen:

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