Sponsorenlauf 8d erzielt 3.738,14€

Berührende Spendenübergabe in Kinderklinik

Nachdenklich sind die Schüler der 8d, als sie die Hälfte ihres Sponsorenlauf-Gewinns, 1.869,07€, in Tübingen auf der Kinderkrebsstation abliefern. Insgesamt stolze 3.738,14€ haben sie mit ihrem Projekt erwirtschaftet. Die andere Hälfte des Geldes geht an den Förderverein der Schule.

 

„Es ist so beeindruckend, was ihr geleistet habt“, sagt Dorothee Mundle, vom Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V., als sie die Spende von den Schülern in Empfang nimmt.

SponsorenlaufAls Dorothee Mundle erzählt, wofür der Verein das Geld braucht, werden die Schüler still. „Wir veranstalten zum Beispiel Freizeiten für die Geschwisterkinder, die einen Bruder oder eine Schwester an den Krebs verloren haben. Wir finanzieren Klinikclowns, ein gemeinsames Frühstück für betroffene Eltern aber auch Arztstellen.“Die Liste von dem was getan und auch bezahlt werden muss, ist lang und die Welt aus der die Schüler kommen so anders. Als sie am 21. Juni 2013 auf dem Sportplatz bei brütender Hitze den Trubel organisierten und im Klassenzimmer Laufkarten für ihre Mitschüler schrieben, wusste zwar jeder, warum er das tat. Aber das Verstehen passiert jetzt, im Foyer der Klinik, wo ein Vater mit einem Kind die bunten Fische im Aquarium betrachtet.

Dank an die Spender

Der Erfolg des Sponsorenlaufs der Klasse 8d ist vor allem den vielen, oftmals großzügige Spendern zu verdanken, die sich die Schüler selbst gesucht hatten. Omas, Onkels und Eltern wurden zur Kasse gebeten, aber auch Unternehmen aus der Nähe. Häufig leisteten auch die Schüler selbst einen Beitrag.Sponsorenlauf

Der Mindestbetrag für eine Runde lag bei 50 Cent, doch viele der Sponsoren legten noch etwas obendrauf. „Wir haben den Lauf im Rahmen des sozialen Projektes „TOP SE“ veranstaltet“, erklärt die Klassenlehrerin Dore Frank.

Der Weg zum Erfolg war weit

Die Schüler erzählen, dass es nicht immer einfach gewesen sei, das Projekt am Laufen zu halten. Die Schüler der anderen Klassen seien nicht alle leicht zu motivieren gewesen und auch das eigene Durchhaltevermögen sei mit der Zeit erlahmt. „Aber es hat sich gelohnt“, sagen Jessica Felger (14) und Tina Nill (14) und die anderen stimmen überzeugt zu.

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