Reihenproduktion

Nicht nur schnell, sondern auch gut!
Dazu ein herzliches „Danke schön“ an die Firma Erbe!


Heute stand in NwT (Naturwissenschaft und 2020 Reihenfertigung1Technik) ein Vergleich an. Acht Schüler*innen sollten Fahrzeuge in einer Reihenproduktion herstellen. Fünf Schüler*innen hatten die Aufgabe die Fahrzeuge jeweils alleine herzustellen.

Auf den ersten Blick waren beide Gruppen gleich schnell – die Gruppe „Reihenfertigung“ hatte zu acht stolze 16 Fahrzeuge montiert. Die andere Gruppe hatte zu fünft 10 Fahrzeuge montiert – also jeweils zwei pro Person. Gleichstand? Auf den ersten Blick ja, allerdings gab es bei der Reihenfertigung eine „Endkontrolle“ – offensichtlich eine Aufgabe, die nichts zur Montage beiträgt. Diese war allerdings von enormer Wichtigkeit: 

2020 Reihenfertigung2Alle 16 Fahrzeuge der Reihenproduktion funktionierten am Ende, da die defekten Fahrzeuge direkt zurück zum Verursacher gingen und repariert wurden. Von den zehn anderen Fahrzeugen war bei drei Stück die Lenkung defekt. Es gab also einen großen Unterschied in Sachen Qualität.

Des Weiteren 2020 Reihenfertigung5haben die Schüler*innen der Reihenfertigung festgestellt, dass es an einer Station Stau gab. Es waren dort deutlich mehr Arbeitsschritte zu tätigen als bei den vorherigen Stationen – ein Planungsfehler, der bei der nächsten Produktion verändert werden sollte.

Ein weiterer Pluspunkt war die Geschwindigkeit: Die Reihenproduktion lief erst langsam an, da es lange dauerte, bis das erste Fahrzeug in der Endkontrolle ankam und erst dann alle 8 Schüler*innen beschäftigt waren. Danach rollte die Produktion aber mächtig an. Ein Nachteil war allerdings, dass die Arbeit mit der Zeit etwas eintönig wurde.

2020 Einzelfertigung2

In der Einzelfertigung konnten dagegen alle gleichzeitig mit der Arbeit beginnen. Die Arbeit war abwechslungsreicher, aber auch schwieriger, da man sich alle Produktionsschritte merken musste. Reihenfertigung oder Einzelfertigung? Wie so häufig liegt die Lösung wohl in der Mitte.2020 Einzelfertigung1

Die Produktion hat viel Spaß gemacht und praktische Erfahrungen ermöglicht. Unser Dank gilt der Firma Erbe in Tübingen, die uns diesen Bausatz finanziert hat. Frau Scherr von der Firma Erbe (im Bild rechts) konnte sich mit eigenen Augen davon überzeugen, wie motivierend das Material ist und mit welchem Eifer die Jugendlichen ans Werk gingen.